Schatzkisten

Wenn die Rede von Schatzkisten ist, denken sicher Viele von Ihnen zuerst an Piratenschätze, Gold und Edelsteine.

Hier im Museum sehen die Schatzkisten dann doch anders aus: Obwohl Museen aus der Tradition der Wunderkammern hervorgegangen sind, gilt es heute nicht mehr als vordringlichstes Ziel, die BesucherInnen und Besucher mit besonders Ausgefallenem zu konfrontieren. Heute erlangen sie ihren Wert oft durch ihre Funktion als Erinnerungs- und Gedächtnisort.

Das wird auch daran deutlich, dass wir hier im Museum immer wieder mit sehr persönlichen Situationen konfrontiert werden, in denen Menschen etwas gut verwahrt wissen möchten. Ob es die Familienbibel oder die ältesten Fotos sind, das Goldrandservice oder das Lieblingsspielzeug.

Allein an der Verschiedenheit der abgegebenen Dinge wird deutlich, wie unterschiedlich der Status „Schatz“ vergeben wird. Oft an etwas, das bleiben soll, das die eigene Identität in besonderer Weise geprägt oder ausgemacht hat.

In der Sonderausstellung entdecken Sie Schätze und Schatzkisten aus dem Museumsmagazin und einige ihrer Geschichten. Zu einigen Schatzkisten aus der Ausstellung finden Sie hier die „Innenansichten“. Im Verlauf der Ausstellung werden alle Kisten bei „Museum Digital“ ihren Platz finden und dort für Sie einsehbar sein.