Aktuelles

Neue Sonderausstellung ab 14.06.2024

Spielerei: Von Glückshäusern, Dodelschach und Knobeleien

Fußball-Europameisterschaft, Olympia und Sommerferien: Was kann ein Museum da besseres tun, als einfach mitzuspielen? Vom Spieleparadies bis zur Spielhölle reichen die Assoziationen bei den historischen Spielen, die an den Spieletischen direkt ausprobiert werden können.

75 Jahre Grundgesetz

Am 23.05.1949 trat das Grundgesetz in Kraft – es wird damit in diesem Jahr 75 Jahre alt. Auch aus Löhne stammte einer der „Väter des Grundgesetzes“: Adolf Blomeyer, Bürgermeister und Landwirt aus Haus Beck. Zum Anlass des Geburtstages weisen wir in einer Vitrine im Foyer auf Blomeyer und seine nicht immer unumstrittene Rolle im Parlamentarischen Rat hin.

Der Gartenflohmarkt am 11.05.2024

Bunte Stände mit vielseitigem Angebot rund um den Garten – und die Beratung von erfahrenen GärtnerInnen direkt am Stand erwarten Sie auf dem seit mehr als zwanzig Jahren stattfindenden Gartenflohmarkt am Museum. Zwischen Zigarrenmacherhäuschen, Fachwerkspeicher und einem Mammut bieten Gartenfreundinnen und –freunde ihre Schätze vom Steckling bis zur Schubkarre an. Während auf dem Gelände gestöbert werden kann, locken die Museumsräume bei freiem Eintritt mit einem Blick in die Geschichte der Region. Zwei Sonderausstellungen sind zurzeit zu sehen: „Genuss pur – Rezepte,  Geschirr und Dönekes aus Löhne und Umgebung“ im Obergeschoss sowie „Die Wallücke-Bahn. Eine Fotoausstellung“ in der Galerie im Erdgeschoss.

Veranstaltet wird der Markt vom Museum der Stadt Löhne mit Unterstützung des Heimatvereins Löhne e.V. Im Gartencafé, das von der Elterninitiative des Waldkindergartens „Waldwichtel“ betrieben wird, erwarten Sie selbst gebackener Kuchen und Getränke.

Der Markt ist für Besucher von 10 bis 15 Uhr geöffnet. Ein zusätzlicher Parkplatz wird auf der Fläche neben dem Museum eingerichtet.

Vortrag zur Geschichte einer berühmten Löhner Heilquelle am 7.April

Im Rahmen der Sonderausstellung „Genuss pur“ begrüßt das Museum am 7.04. Herrmann Stuke zu einem Vortrag über einen besonderen Löhner Genuss: „Heilwasser, Badewasser, Mineralwasser bei Windel und Twelsiek – Die Geschichte der Quelle des Steinsieker Mineralwassers“Er wird die Geschichte der heute berühmten Heilquelle, die einst aus einem Bauernbad hervorging, mit Hilfe von Bildern und Quellen anschaulich darstellen.Der Vortrag beginnt um 18.00 Uhr im Anschluss an die Öffnungszeiten des Museums. Der Eintritt in das Museum und zum Vortrag sind frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.Bis bald im Museum!

Mammutsuche rund um Ostern

Im Museum sind die Mammuts los…Statt Ostereiern suchen wir kleine und größere Mammuts, die sich in den Räumen der Dauerausstellung versteckt haben. Das kleinste ist nur so groß wie eine Centmünze, das größte auch nur so schwer wie ein dicker Kater. Wer entdeckt sie alle? Auf „Mammutsuche“ können Familien vom 23.03. bis zum 7.04. zu den Öffnungszeiten des Museums gehen (auch am Ostersonntag ist wie gewohnt von 10.00 bis 12.30 und von 15.00 bis 18.00 Uhr geöffnet). Für alle Suchenden und Findenden gibt es nach erfolgreicher Suche eine kleine Überraschung.

Das Programm von Januar bis Juni ist online!

Im Kalender sind jetzt die Sonderausstellungen und Veranstaltungen bis Juni zu finden – wir hoffen, es ist für alle etwas dabei! Zum Beispiel die Sonderausstellung „Genuss pur: Rezepte, Geschirr und Dönekes aus Löhne und Westfalen“…

Neu gestaltete Dauerausstellungsräume ab dem 20. Januar zu sehen!

Vier Räume haben wir neu gestaltet, nicht barrierefreie Podeste herausgerissen und einen Bahnhof gebaut – nur am Schienenanschluss müssen wir wohl noch arbeiten.Und wer jetzt fragt, warum das alles: Im Museum möchten wir zeigen, wie sich die Stadt entwickelt hat. Von der ersten Besiedlung und der Entstehung der traditionell dörflichen Gemeinden bis zur Stadtgründung. Um besser zeigen zu können, wie sich aus den dörflichen Strukturen eine gemeinsame Organisation entwickelt hat und wie sich aus den einfachen Gewerken die für Löhne prägenden Industrien entwickelt haben, haben wir die Reihenfolge der Räume geändert und Stationen ergänzt. Alle bisher vorhandenen Einbauten, Vitrinen, Tafeln und Vorhänge wurden wiederverwendet. Gekostet hat das Ganze außer unseren Nerven nur einige Ausflüge für Farbe und Montage-Kleinteile in den Baumarkt…Neugierig geworden? Dann bis zum Wochenende im Museum!

Weihnachtsferien ab dem 17. Dezember

Das Museum öffnet am 17.12. zum letzten Mal in diesem Jahr. Anschließend gehen wir in die Weihnachts-Umbauferien. Der erste Öffnungstag im neuen Jahr ist dann der 20. Januar 2024.

Wir wünschen schöne Feiertage und einen guten Start in das neue Jahr!

Eröffnung der Ausstellung „Jüdische Geschichte und Kultur im Raum Herford“ am 6.10. um 18.00 Uhr!

Mit vielen Besuchenden konnten wir die Ausstellungseröffnung der neuen Sonderausstellung feiern. Sie besteht aus der von der Gedenkstätte Zellentrakt in Herford entliehenen Ausstellung „Eva, Simon und die anderen. Jüdische Geschichte und Kultur im Raum Herford“ und einer Ergänzung um die bisher kaum erforschte Geschichte jüdischer Menschen in den Löhner Gemeinden. Neben dem stellvertretenden Bürgermeister Egon Schewe sprachen auch die Stadtarchivarin Herfords und Geschäftsführerin der Gedenkstätte Zellentrakt Jennifer Kröger und die Löhner Museumsleiterin einleitende Worte.

Mit der Ausstellung ist der Aufruf verbunden, eine weitere Auseinandersetzung mit dem Thema direkt vor Ort anzuregen. In der Ausstellungseinheit zu Löhne wurde zusammengestellt, welche Quellen sich für eine Recherche bieten und wie man sie bearbeitet. Jeweils beispielhaft wurden aus den Quellen generierte Erkenntnisse über Einzelpersonen oder Familien, ihre Lebensdaten, Wohnorte und Berufe zusammengestellt.

Auf diesen Seiten finden Sie eine Zusammenfassung des Projekts (unter „Projekt: Jüdisches Leben dokumentieren“) – melden Sie sich gerne, wenn Sie Interesse haben, daran mitzuarbeiten!

Modell der Vlothoer Synagoge (Jörg Ellermann)

Eröffnung der Fotoausstellung „Lost Places“ am Freitag, 8.09. um 18.00 Uhr!

Neues Programm für August und September!

Führungen, Familiennachmittage, Workshops und eine besondere Sprechstunde. Alle Termine gibt es unter der Rubrik „Kalender“.

Bis bald im Museum!

Vortrag von Dr. Lena Krull am 2. Juli

Dr. Lena Krull (Universität Münster)  „Trachtenforschung“ zwischen Wissenschaft, Kunst und Politik: Das „Westfälische Trachtenbuch“

Das 1904 erschienene „Westfälische Trachtenbuch“ gilt bis heute als Standardwerk zur ‚Tracht‘ in Westfalen und ist deshalb noch vielen Menschen ein Begriff. Der Vortrag der Historikerin Dr. Lena Krull (Universität Münster) analysiert die Entstehungsgeschichte des Werks. Welche stereotypen Vorstellungen von der ‚Tracht‘, der Region Westfalen und der dort lebenden Menschen wird in dem Buch entworfen? Im Fokus stehen außerdem Arbeiten des Mennighüffener Fotografen Gottlieb Schäffer und ihre Verwendung im Trachtenbuch.

Uhrzeit: 16.00 Uhr

Eintritt: frei, wir freuen uns über eine Spende

Ausstellungseröffnung am 2. Juni

Am 2. Juni eröffnen wir um 18.00 Uhr unsere neue Sonderausstellung „Nur eine Mode“. Zu sehen ist sie dann zu den Öffnungszeiten und jederzeit auf Anfrage.

Waschbrett-Konzert am 21. Mai

Konzert mit der Greyhound`s Washboard Band am 21. Mai um 18.00 Uhr. Karten gibt es an der Abendkasse für € 10,-. Reservierungen sind möglich unter Telefon 01520 9013636.

Garten-Flohmarkt am 13. Mai

Am 13. Mai von 10 bis 15 Uhr findet wieder der traditionelle Gartenflohmarkt am Museum statt. Wir freuen uns auf viele tolle Pflanzen-Stände, Kaffee und Kuchen und natürlich auf alle Besuchenden!

Das Museum ist ab 10 Uhr geöffnet – der Eintritt ist frei!

Oster-Ferienprogramm

3. 04. Schatzsuche (ausgebucht)

14.4. Musikinstrumente bauen von 10 bis 13 Uhr: Einfache Instrumente wie Rasseln, Holzklangspiele, Monochorde und Murmelharfen bauen ab 6 Jahren. Teilnahme kostenfrei. Anmeldung unter 01520 9013636

Waschbrett-Workshop

15.04. Waschbrett-Spielen lernen mit Wolfgang Voss von 12 bis 15 Uhr. Teilnahmegebühr € 27,-. Anmeldung unter 01520 9013636

Neu: Museumswerkstatt

Mit einem neuen Veranstaltungsformat sollen die spannenden Arbeiten hinter den Kulissen des Museums sichtbarer gemacht werden. Denn normalerweise ist nur die Ausstellung zu sehen, nicht aber der Weg dahin, die Forschung an einzelnen Stücken, der Einsatz neuer Techniken oder der Versuch, alte Schriften als Quellen zu entziffern. Die zunächst einmal im Monat angesetzten Termine sollen das Museum und seine Arbeit für ganz unterschiedliche Zielgruppen erlebbar machen. Es gibt Termine mit Vortragscharakter, Werkstattnachmittage für Familien oder Museumsrundgänge mit neuen Zugangsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderungen.Gerne können auch selbst Fragen gestellt und Themen angeregt werden – wenn möglich, wird daraus dann ein eigener Themennachmittag!

Die ersten Termine in diesem Halbjahr sind wie folgt geplant:

22.01. (im Rahmen der „Jungen Geschichtswerkstatt“): 3D-Druck im Museum? Wie wird diese Technik in Museen eingesetzt und wie funktioniert es genau? Vorstellung von Projekten und Hardware (für Jugendliche und Erwachsene) 17.00 bis 19.30 Uhr

19.02. Das Museum zum Anfassen: Geführter Museumsrundgang für Menschen mit Sehbehinderung und Blinde 14.30 bis 15.30 Uhr

19.03. Familien-Museumswerkstatt: Wie kommt die Musik ins Waschbrett? Bau eigener kleiner Instrumente aus Alltagsgegenständen (für Familien mit Kindern ab 6 Jahren) 16.00 bis 17.30 Uhr

16.04. Vorstellung „Hinter den Kulissen des Museums“ – Aktuelle Forschungen und Neuzugänge aus der Sammlung (für Jugendliche und Erwachsene) 16.00 bis 17.30 Uhr

21.05. Familien-Museumswerkstatt „Wie funktioniert eigentlich Archäologie?“ (für Familien mit Kindern ab 6 Jahren) 16.00 bis 17.30 Uhr

Eine Teilnahme ist ohne Anmeldung möglich und kostenfrei. Informationen unter Telefon 01520 9013636 oder so.voss@loehne.de

Kleines Museums-Herbstprogramm

Herbstferienprogramm für Kinder von 8 bis 12 Jahren

Jeweils von 14 bis 16 Uhr

14.10. Steinzeit

15.10. Schatzkisten bauen und verzieren

16.10. Glücksrad, Nussmühle und Co.: Alte Spiele bauen

Abendführungen (für Jugendliche und Erwachsene)

Beginn jeweils 18.00 Uhr

9.10. „Sprichwörtlich“ am roten Faden durch das Museum

14.10. Führung durch die Sonderausstellung „Von Mitternachtstassen und Heilquellen“

30.10. „Schauriges“: Wahre Schauergeschichten  und unheimliche Legenden aus Löhne

13.11. Es werde Licht? Rundgang zur Geschichte der Beleuchtung durch das abgedunkelte Museum

Vorführungen mit Probierangebot (für Kinder, Jugendliche und Erwachsene)

Jeweils 16.30 bis 18.30 Uhr

9.10. Schreiben wie im Mittelalter – mit Feder und Tinte

16.10. Stroh zu Gold spinnen: Wie wird eigentlich aus dem Flachsstroh feines Leinen?

Alle Museumsführungen und Vorführungen können auch zu anderen Zeitpunkten für Gruppen gebucht werden unter Telefon 01520 9013636 (Sonja Voss). Für die oben stehenden Führungen und Vorführungen ist keine Anmeldung erforderlich – ausgenommen ist hiervon das Herbstferienprogramm! Alle Angebote sind kostenfrei. Wir freuen uns aber immer über eine Spende J.

Informationen: Im Netz unter www.museum-loehne.de, per E-Mail unter so.voss@loehne.de oder telefonisch unter 01520 9013636

Lieblingsorte in Löhne ab dem 18. September

Die neue Sonderausstellung im Museum zeigt Lieblingsorte von Menschen aus und um Löhne. Ursprünglich hatte der Heimatverein Löhne e.V. schon im Frühjahr dazu aufgerufen, Lieblingsorte zu teilen. Für die Ausstellung des Museums wurden diese Rückmeldungen ergänzt und Umfrageergebnisse, Museumsbilder- und Objekte hinzugefügt.

Von schönen grünen Ecken wir dem Spatzenberg, dem Fichtensee oder der Aqua Magica über geschichtsträchtige Orte wie die Ulenburg und das Museum reichten die Rückmeldungen. Es gab aber auch Viele, die mit anonymen Beiträgen ihre Küche, den Lieblingssessel oder den eigenen Garten als besonderen Ort angemeldet oder Erinnerungen an verlorene Orte geteilt haben. Neben Fotos und Gemälden sind deshalb auch Zitate, eine Küche und ein kleines halbes Wohnzimmer in die Ausstellung gelangt.

Zu sehen sind alle Lieblingsorte ab dem 18. September bis zum 18. Dezember im Museum der Stadt Löhne. Zur Eröffnung um 11.00 Uhr mit musikalischer Untermalung durch das Quintett der Musikschule Löhne laden wir herzlich ein. Das Museum ist an diesem Tag von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Im Anschluss an die Eröffnung gibt es auf dem Gelände eine Museumsolympiade für Kinder und Familien mit Spielen und kleinen Bastelaktionen. Am Bücherstand kann in ortsgeschichtlichen Publikationen geschmökert werden. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Museum der Stadt Löhne, Alter Postweg 300 in 32584 Löhne

Informationen: Im Netz unter www.museum-loehne.de, per E-Mail unter so.voss@loehne.de oder telefonisch unter 01520 9013636

Sonderausstellung „Von Mitternachtstassen und Heilquellen: Wasser, stille Orte und Hygiene auf dem Land“ ab dem 3. September

Werfen sie einen Blick auf neue Stationen in der Dauerausstellung rund um den sich verändernden Umgang mit Wasser und Abwasser, Gesundheit    und Hygiene. Neben Alltagsgegenständen wie der Mitternachtstasse – dem Nachttopf –   erhält auch der umgebende Naturraum seinen Platz in der Ausstellung. Nicht weit vom Museum lag ein altes Bauernbad, das eine natürliche Quelle nutzte. Sie wird heute noch als Heilwasser in Flaschen abgefüllt. Nur einige hundert Meter weiter nimmt die aktuelle Renaturierung der Werreauen-Landschaft die über einhundert Jahre alten Kanalisierungs-arbeiten zurück. Und die beeindruckende Nachttopf-Sammlung des Museums verwahrt auch Stücke,    die kaum älter sind als 60 Jahre. Denn auf dem Land gelang der Bau der Kanalisation nicht  immer in der gewünschten Geschwindigkeit.

Ab dem 3. September bis zur Winterpause im:

Museum der Stadt Löhne

Alter Postweg 300. 32584 Löhne

Informationen zu Öffnungszeiten, Ausstellungsführungen und mehr erhalten Sie hier:

www.museum-loehne.de, per E-Mail unter so.voss@loehne.de oder telefonisch unter 01520 9013636

Sonderausstellung „Schatzkisten“: Eröffnung am 10.06. um 18.00 Uhr

Manchen Schatzkisten im Museum merkt man ihren Status gar nicht auf den ersten Blick an. So wie der historischen Wahlurne aus dem Jahr 1946. Für die erste Wahl nach der Zeit des Nationalsozialismus kamen ausgediente Munitionskisten, in die Schlitze für den Wahlschein gesägt waren, zum Einsatz. Für die Stadtgeschichte sind diese Kisten wertvolle Dokumente, dieser Wert ist dem Gegenstand selbst jedoch erst einmal nicht anzusehen.

Andere Stücke sind schon deutlicher als Schatzkisten erkennbar. Von der aufwändig bemalten Hutschachtel über den ersten Kühlschrank bis zum Schmuckkästchen zeigt die Ausstellung Schatzkisten im thematischen Zusammenhang der Dauerausstellung in den Erdgeschossräumen.

Upcycling-Workshops am 22. und 29. Mai

Am 22. und 29. Mai finden von 15.00 bis 18.00 Uhr Familien – Upcycling-Workshops auf dem Museumsgelände statt. Hier kann mit vorhandenem oder mitgebrachtem Material vom Handyhalter bis zur Gartendeko ein neuer Zweck für alte Dinge gesucht und umgesetzt werden. Erste Ideen finden sich in einer kleinen Upcycling-Galerie in der Klima-Ausstellung, weiter werden zu den Workshops aufgebaut. Teilnahme jeweils mit Anmeldung (damit Werkstattausrüstung und Material für alle reichen) bis Freitag 20./ 27. Mai unter 01520 9013636 oder so.voss@loehne.de

Klimawandel: Workshops für Kinder und Jugendliche in Kooperation mit dem Welthaus Bielefeld

Als Begleitprogramm zur aktuellen Klimaausstellung „Vom tropischen Meer zur Eiszeit und zurück?“ finden am 12. Juni zwei Workshops zum Thema Klimawandel für Kinder und Jugendliche statt. Dr. Lara Bartels vom Welthaus in Bielefeld hat die Workshops konzipiert und bietet sie im Löhner Museum für die Altersgruppe 6-8 ( 13-15 Uhr) und 9-12 Jahre (16 -18 Uhr) an. Die Teilnahme ist kostenlos!

Anmeldungen können noch bis zum 9. Juni im Museum Löhne angenommen unter so.voss@loehne.de oder Telefon 01520 9013636.

Internationaler Museumstag am 15. Mai 2022

Am Internationalen Museumstag sieht das Museum etwas anders aus als gewohnt: Wir sind als ehemalige Schule Wahllokal. Gewählt wird im Foyer, alle übrigen Räume stehen wie gewohnt zur Verfügung.

Passend zur Wahl stellen wir an diesem Wochenende Wahlurnen aus, die hier in Löhne seit 1946 zur Verwendung gekommen sind.

Um auch zum Internationalen Museum etwas Besonderes beizutragen, werden wir – zunächst einmalig – das kleine Zigarrenmacherhäuschen auf dem Gelände öffnen. Erbaut 1871 – und bis in die 1920er Jahre laufend umgebaut und modernisiert – wurde das Haus in den 1990er Jahren auf das Museumsgelände transloziert. Wie es jetzt darin aussieht, können Sie am Sonntag zu den Öffnungszeiten des Museums entdecken.

Wahlurnen aus den letzten 80 Jahren

Gartenflohmarkt 2022

Der Gartenflohmarkt findet in diesem Jahr wieder statt: am 7. Mai von 10.00 bis 14.00 Uhr.

Um die Feierlichkeiten in der Innenstadt zu ergänzen, uns aber nicht in Konkurrenz zu stellen, findet der Markt als reiner Garten-Flohmarkt ohne das gewohnte Gartencafé des Heimatvereins statt. Darüber hinaus aber erwarten Sie wie gewohnt bunte Stände mit vielseitigem Angebot – und die Beratung von erfahrenen GärtnerInnen direkt am Stand.

Da wir den Markt pandemiebedingt in den letzten beiden Jahren absagen mussten, sind die Standplätze in diesem Jahr an diejenigen gegangen, die im letzten Jahr schon eine Zusage hatten.

Wir freuen uns auf Sie!

Abgesagt: Vortrag Klimagerechtigkeit – eine Utopie?

Vortrag mit Georg Krämer am 29.04.2022 ab 19.00 Uhr

Zurzeit ist im Museum die Sonderausstellung „Vom tropischen Meer zur Eiszeit und zurück?“ zu sehen. Ein Aspekt, der dort angesprochen wird, ist die Klimagerechtigkeit: Viele wissen längst, das gerade diejenigen unter dem Klimawandel leiden, die am wenigsten zu seiner Entstehung beigetragen haben.

Die Vortragsveranstaltung soll dies an einzelnen Beispielen deutlich machen – und zur Diskussion stellen, was wir für mehr Klimagerechtigkeit tun könnten.

Vortragender ist Bildungsreferent Georg Krämer vom Welthaus Bielefeld, einem entwicklungspolitischer Verein, in dem sich ehrenamtliches und hauptamtliches Engagement für globale soziale Gerechtigkeit und eine zukunftsfähige Entwicklung verbinden. In unseren Mitgliedsgruppen leisten viele Menschen ehrenamtlich Öffentlichkeitsarbeit zu entwicklungspolitischen Themen oder zu Ländern Afrikas und Lateinamerikas, unterstützen Partnerprojekte, singen im “Woza-Chor” oder engagieren sich im fairen Handel.

Die hauptamtlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen tragen wesentliche Teile der Bildungs- und Lobbyarbeit, organisieren Kulturveranstaltungen, gestalten die Entwicklungszusammenarbeit mit unseren Projektpartnern, sind verantwortlich für das Fundraising und die Verwaltung. Ein ehrenamtlicher Vorstand entscheidet über die Richtlinien der Arbeit in Abstimmung mit der Mitgliederversammlung des Vereins.

Das Welthaus Bielefeld ist eine Nichtregierungsorganisation, die Wert auf ihre Unabhängigkeit legt, aber die Kooperation mit unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen sucht. Wir sind als gemeinnütziger Verein und als Träger der Jugendhilfe anerkannt, führen das DZI-Spendensiegel und wir sind Unterzeichner der Selbstverpflichtungserklärung der Initiative Transparente Zivilgesellschaft.

Weitere Informationen zum Welthaus Bielefeld und zum Team finden Sie unter https://www.welthaus.de/ueber-uns/team/

Neu: Virtueller Rundgang

Sie möchten noch einmal genau nachschauen, in welchem Raum ein bestimmtes Stück stand? Oder sich schon am Schreibtisch anschauen, was Sie im Museum erwartet? Dann können Sie jetzt ganz einfach unseren virtuellen Rundgang hier auf den Seiten nutzen. Viel Spaß!

Gartenflohmarkt 2022

Der Gartenflohmarkt soll am 7. Mai von 10.00 bis 14.00 Uhr stattfinden. In diesem Jahr ausnahmsweise (nur wegen der schlechten Planbarkeit durch die Pandemie) ohne das Gartencafé und etwas kürzer als üblich aber mit vielen tollen Ständen! Da wir in den letzten beiden Jahren absagen mussten, sind die Standplätze in diesem Jahr an diejenigen gegangen, die im letzten Jahr schon eine Zusage hatten. Wir freuen uns auf Sie!

Der Zahnarzt kommt…

Auch ein Mammut kommt einmal in die Jahre und braucht einen Zahnarzt: Zur Zeit fehlt unserem Museumsmaskottchen ein Stoßzahn. Aber keine Sorge, Ersatz ist auf dem Weg…

„Woher stammen unsere Weihnachtsbräuche?“ ab dem 20. November

Überall begegnen uns jetzt wieder geschmückte Bäume, Weihnachtskekse und Lichterkränze. Woher aber stammen unsere Bräuche, wie alt sind sie und seit wann wird hier in unserer Region eigentlich Weihnachten gefeiert? Kleine Stationen in den Räumen der Dauerausstellung laden ein, auf Entdeckungsreise zu gehen und Weihnachtsschmaus, Strohsternen und Co. nachzuspüren.

Schauergeschichten im Museum ab dem 30. Oktober bis zum 20.November

Der Fund eines Schädels löste in den 1970er Jahren in Mennighüffen den Verdacht aus, es wäre ein grausamer Mord vorgefallen. Es wäre nicht der erste spektakuläre Fall im Raum der heutigen Stadt Löhne gewesen, bei den Arbeiten am Fischteich aber stellte sich der Schädel als Teil einer bronzezeitlichen Bestattung neben einer zeitgleichen Siedlung heraus. Gruselige Geschichten gibt es genug, die sich im Löhner Museums erzählen lassen: Zum Beispiel der Giftmord des Colon Töllner an seiner Frau, die Unfälle an der Kleinbahntrasse der Wallücker Bahn oder die Dramen, die sich hinter manchem – auf den ersten Blick idyllischen – Foto verbergen. Und so führt ab dem 30. Oktober ein neuer Rundgang zu Löhner Schauergeschichten durch alle Räume. Er ersetzt den Rundgang zum „Roten Faden durch das Museum“, mit dem Sprichwörter und Redensarten an den einzelnen Objekten erläutert werden, und der noch bis zum 24. Oktober zu sehen ist.

Frühneuzeitliche Waffen aus dem Museumsbestand

Am Roten Faden durch das Museum: Vom 1. August bis zum 29. Oktober

Ab dem 1. August: Sprichwörtlich: Leben wie vor 100 Jahren. So manche Redewendung begleitet uns in der Sprache schon sehr lange, woher sie stammt ist oft verloren gegangen. Vieles ist am früheren Alltag aufgehängt, z.B. „Zwei Eisen im Feuer haben“ oder „sich verhaspeln“. Woher diese Wendungen stammen, können Museumsgäste nun in den Themenräumen entdecken. Dort werden an ausgewählten archäologischen Funden, Alltagsgegenständen und Handwerksgerät mit den Objekten verbundene Geschichten mit kleinen Texten erläutert. Alle zum Rundgang gehörenden kleinen Texttafeln sind mit einem „Roten Faden“ gekennzeichnet und damit sofort sichtbar.

Blick auf das Himmelbett aus der Dauerausstellung