Aktuelles

Schauergeschichten im Museum ab dem 30. Oktober

Der Fund eines Schädels löste in den 1970er Jahren in Mennighüffen den Verdacht aus, es wäre ein grausamer Mord vorgefallen. Es wäre nicht der erste spektakuläre Fall im Raum der heutigen Stadt Löhne gewesen, bei den Arbeiten am Fischteich aber stellte sich der Schädel als Teil einer bronzezeitlichen Bestattung neben einer zeitgleichen Siedlung heraus. Gruselige Geschichten gibt es genug, die sich im Löhner Museums erzählen lassen: Zum Beispiel der Giftmord des Colon Töllner an seiner Frau, die Unfälle an der Kleinbahntrasse der Wallücker Bahn oder die Dramen, die sich hinter manchem – auf den ersten Blick idyllischen – Foto verbergen. Und so führt ab dem 30. Oktober ein neuer Rundgang zu Löhner Schauergeschichten durch alle Räume. Er ersetzt den Rundgang zum „Roten Faden durch das Museum“, mit dem Sprichwörter und Redensarten an den einzelnen Objekten erläutert werden, und der noch bis zum 24. Oktober zu sehen ist.

Frühneuzeitliche Waffen aus dem Museumsbestand

Am Roten Faden durch das Museum: Vom 1. August bis zum 29. Oktober

Ab dem 1. August: Sprichwörtlich: Leben wie vor 100 Jahren. So manche Redewendung begleitet uns in der Sprache schon sehr lange, woher sie stammt ist oft verloren gegangen. Vieles ist am früheren Alltag aufgehängt, z.B. „Zwei Eisen im Feuer haben“ oder „sich verhaspeln“. Woher diese Wendungen stammen, können Museumsgäste nun in den Themenräumen entdecken. Dort werden an ausgewählten archäologischen Funden, Alltagsgegenständen und Handwerksgerät mit den Objekten verbundene Geschichten mit kleinen Texten erläutert. Alle zum Rundgang gehörenden kleinen Texttafeln sind mit einem „Roten Faden“ gekennzeichnet und damit sofort sichtbar.

Blick auf das Himmelbett aus der Dauerausstellung