Sonderausstellungen

Blechspielzeug: Bahnen von Technofix, Schuco und Co. ab 11. September 2021

Von diesen Spielzeugen geht eine besondere Faszination aus: Die Stücke stammen aus dem Museumsmagazin des Spielzeugmuseums im Mühlenkreis und werden hier zum größten Teil erstmals gezeigt. Mit dicken Aufzieh-Schlüsseln für einen im Inneren versteckten Federmechanismus konnten viele der hier gezeigten Fahrzeuge auf den Bahnstrecken ihre Runden drehen. Der größte Teil der ausgestellten Stücke stammt von der Firma Technofix, viele weitere Firmen sind mit Berg- und -Tal-Bahnen, Ralley-Strecken oder Loopingbahnen vertreten.

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Ausstellungsarchiv

Wie wird die Stadt zur Stadt?

Ab dem 10. Juli 2021 bis zum 29.08.2021 zu sehen!

Stadtmauern, Türme und ein uraltes Rathaus? Das mittelalterliche Stadtmodell, das in dieser Sonderausstellung zu sehen ist, scheint wenig mit Löhne zu tun zu haben. Denn Löhne ist eine noch recht junge Stadt, die im Zuge der Gebietsreform im Jahr 1969 entstanden ist. Damals wurden die fünf bis dahin selbstständigen Gemeinden Ulenburg, Gohfeld, Löhne-Ort, Mennighüffen und Obernbeck unter dem Siegel „Stadt“ zusammengeschlossen. Im Museum wird das Modell zum Ausgangspunkt für die Frage, wie ein solches ein Konglomerat zur Stadt wird: Wie entwickelt sich städtische Infrastruktur? Wie wird die Bevölkerung zur Stadtbevölkerung? Wie entstehen innerhalb bestehender Strukturen neue Zentren oder Siedlungskerne? Und wie entsteht eine neue, gemeinsame Identität? In Verbindung mit dieser Sonderausstellung wird auch der neue Raum zur Stadtgeschichte im Erdgeschoss des Museums eröffnet.
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Die Liebe in Löhne… Vom 20.März bis zum 27.Juni 2021 zu sehen!

Krisen und Kriege bestimmen den Alltag in der Berichterstattung. Was dem Museum zur Überlieferung und Aufbewahrung angeboten wird, ist oft von ganz anderer Qualität: Viele Stücke, die als bewahrenswert angesehen werden, sind Zeugnisse besonderer menschlicher Beziehungen. Von Andenkenbildern aus Haar über Hochzeitskleider und Geschirr, das zur Silberhochzeit verschenkt wurde bis zu gerade entstandenen Liebesschwüren als Bahnhofs-Graffiti reichen die Liebesbekundungen, die das Museum gesammelt hat. Manche Stücke erzählen aber auch vom Umfang der Prostitution im Umkreis, einem uralten, spektakulären Giftmord an der ungeliebten Ehefrau oder den materiellen Nöten, in die Höfe in früheren Zeiten durch die festgelegten Brautschatz-Verschreibungen kommen konnten.

Lassen Sie sich ein auf einen spannenden Einblick zu einem ungeordnetes Gefühl und Löhner „Beziehungskisten“!

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„Demos, Discos, Denkanstöße – Die 70er in Westfalen“

Ab dem 10.Oktober präsentiert das Löhner Museum unter dem Titel „Demos, Discos, Denkanstöße – die 70er in Westfalen“ eine Wanderausstellung des rock’n’popmuseums Gronau in Kooperation mit dem LWL-Museumsamt für Westfalen. Im Zentrum der Präsentation stehen Fotografien aus der Sammlung Christoph Preker.

Umwelt- und Friedensbewegung machten durch Großdemonstrationen in diesem national bewegenden Jahrzehnt von sich reden. Alternative Zeitungen und Magazine boomten. Die Überwindung verkrusteter Strukturen fand nicht nur in Metropolen statt. Kinderläden, Jugendzentren, die Gleichberechtigung unterschiedlicher Lebensstile und anderes mehr sind heute ein unauffälliger Bestandteil unseres Lebensalltags, mussten damals allerdings noch Schritt für Schritt der Mehrheitsgesellschaft abgerungen werden. Die Demokratisierung der Gesellschaft nahm in den 1970er Jahren ihren Lauf. Willy Brandt hatte in seiner ersten Regierungserklärung angekündigt: „Wir wollen mehr Demokratie wagen.“

Eine feierliche Ausstellungseröffnung wird es durch die Corona-Pandemie nicht geben, wir laden Sie aber auf diesem Wege sehr herzlich ein, sich die Ausstellung zu den Öffnungszeiten anzuschauen: Lassen Sie sich in der Ausstellung an den Kampf um viele seitdem errungene Rechte erinnern, entdecken Sie die Zeit anhand der Fotos, Film- und Hörstationen neu.

Wir freuen uns auf viele Besucher und immer auch über Ihre persönlichen Geschichten: Wie haben Sie die Zeit in Löhne erlebt? Haben Sie Erinnerungen, die Sie teilen möchten? Wir sammeln im Museum Ihre Geschichte(n) anhand von Bildern, Erzählungen oder Objekten um die Dauerausstellung nach und nach bis in die jüngere Zeit zu ergänzen.

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STOLPERSTEINE in Löhne

„Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist“, zitiert Gunter Demnig den Talmud. Der Künstler stieß in den 1990er Jahren eine Kunstaktion an, die unter dem Titel „STOLPERSTEINE“ mittlerweile als größtes dezentrales Mahnmal der Welt gilt. Die kleinen Gedenktafeln mit einer Kantenlänge von 96×96 mm und einer Höhe von 100 mm werden für die Opfer des Nationalsozialismus verlegt, an ihrem letzten selbst gewählten Wohnort.

Inzwischen liegen nach Auskunft des Künstlers in 1265 Kommunen Deutschlands und in einundzwanzig Ländern Europas insgesamt gut 75000 STOLPERSTEINE, auch in Löhne wurden bisher acht Gedenksteine verlegt.

Wo die STOLPERSTEINE liegen und wem sie gelten, zeigt die kleine Ausstellung, die auf der Recherchearbeit des Stadtarchivs Löhne beruht. Nach einem Vandalismus-Schaden am 19.09. musste die Ausstellung leider in die Innenräume des verlegt werden.

Auf den Seiten des Stadtarchivs finden Sie alle Informationen zu den STOLPERSTEINEN in Löhne:

https://www.loehne.de/Leben-in-L%C3%B6hne/Kultur-und-Freizeit/Stadtarchiv-/Stolpersteine.php?object=tx,2955.5&ModID=7&FID=2955.12370.1&NavID=2955.522&La=1

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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Schülerausstellung:  „Menschen auf der Flucht“… bis 30.08.2020

…ist ein Projekt der Schülerinnen und Schüler der Klasse 10a an der Erich Kästner-Gesamtschule Kirchlengern. Sie ist im Rahmen eines Projektunterrichts im Fach Gesellschaftslehre entstanden. Die Schülerinnen und Schüler wollen auf ein Thema aufmerksam machen, das sie persönlich interessiert und bewegt. Dazu haben sie sich nach einer allgemeinen Einführung in vier Gruppen aufgeteilt: „Fluchtursachen“, „Fluchterfahrungen heute“, „Fluchterfahrungen früher“ und „Umgang mit Flüchtlingen“. Diese Gruppen haben eigenständige Recherchen durchgeführt, Informationen zusammengetragen, Exponate gesammelt und Interviewpartner aufgesucht. Die gesamte Ausstellung – Konzeption, Texte, Objektauswahl, Tonaufnahmen – stammt von den Schülerinnen und Schülern. Eine besondere Herausforderung war dabei die plötzliche Schulschließung schon zu Beginn der Recherchearbeiten durch die Coronakrise. Zudem standen die Abschlussprüfungen an. All diesen Bedingungen zum Trotz präsentieren die Schülerinnen und Schüler mit ihrer Ausstellung ein umfangreiches und aktuelles Thema.

Wann: Ab dem 20. Juni 2020 bis 30. August 2020

Schülerausstellung

Sonderausstellung „Müll: Der Anfang des Verpackungswahns“

Plastikfasten, Recycling und Upcycling sind Schlagworte, um die man in der Debatte um Müll und Müllvermeidung nicht herum kommt. Wann und wie aber beginnt die Geschichte des Verpackungswahns, der uns heute solche Probleme bereitet? Wie sah eigentlich die Mülltonne der Steinzeit aus? Womit klebten die Menschen im Mittelalter zersprungenes Geschirr? In der Ausstellung werden von archäologischen Fundplätzen bis zum heutigen Jahres-Müllvolumen eines durchschnittlichen Haushalts Fragen rund um den Müll aufgegriffen. Und es werden Alternativen vorgestellt, wie sich Müll vermeiden oder verringern lässt.

Wann: verlängert vom 14.03.2020 bis 30.08.2020

Sonderausstellung Müll

Ausstellungsarchiv

Sonderausstellung „Der Gohfelder Reiter“ ab 13.09.2019

Immer wieder kommen bei Bauarbeiten lange verborgene Spuren der Vergangenheit zu Tage. Auch in Löhne wurden in den letzten Jahren bedeutende archäologische Funde gemacht. Sie zeigen wieder einmal, dass Löhne zwar als Stadt erst 50 Jahre alt sein mag, sich die Siedlungsgeschichte aber über Jahrtausende zurückverfolgen lässt.

Bei den vorbereitenden Arbeiten zum Bau des Hermes Logistik Zentrums stießen die Archäologen der LWL Archäologie für Westfalen auf ein Gräberfeld, das von der älteren Eisenzeit bis in die Merowingerzeit als Grablege diente.

Unter den 38 aufgefundenen Gräbern waren zwei mit einer besonderen Ausstattung versehen. Es waren Brandgrubengräber, in denen neben einer Urne mit Leichenbrand auch die Reste des Scheiterhaufens und der Beigaben gefunden wurden. Die zum Teil stark verschmolzenen Beigaben und die Gefäße selbst deuten auf ein Begräbnis der lokalen Elite hin. Die entdeckten Grabbeigaben, darunter mit Zinn verzierten Sporen, die Glasfunde und Bronzen waren römische Handelswaren.

Die Funde der Grabung werden im Herbst 2019 erstmalig ausgestellt: Direkt vor Ort und fast mit Blick auf das Grabungsgelände – im Löhner Heimatmuseum! Die Ausstellung findet in Kooperation mit der LWL Archäologie für Westfalen, Außenstelle Bielefeld, statt.

Laufzeit: 13.09.2019 (Eröffnung) bis 15.12.2019 zu den Öffnungszeiten des Museums, für Gruppen zusätzlich nach Anmeldung.

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Fotoausstellung 50 Jahre Löhne

26.04.2019 bis 7.07.2019

Für die Fotoausstellung, die vom 26.04. bis 7.07. im Heimatmuseum Löhne zu sehen sein wird, haben die Geschichtswerkstatt, das Stadtarchiv und das Heimatmuseum historische und aktuelle Aufnahmen gegenüber gestellt. Stadtansichten aus der Gründungszeit der Stadt werden dabei jeweils aktuellen Aufnahmen aus möglichst ähnlicher Perspektive zugeordnet. Neben bekannten Einzelgebäuden wie etwa dem Rathaus oder der Werretalhalle sind auch komplette Straßenzüge und Siedlungen zu sehen. Entstanden sind teils überraschende Effekte, die Altbekanntes aus neuer Perspektive zeigen oder Verlorenes wieder sichtbar machen.

Entwurf Einladungskarte Fotoausstellung

Stadtgeschichte(n)

Im Museumsmagazin warten kuriose, spannende und informative Stücke aus der Geschichte der Region auf ihren Auftritt. Zum Jubiläumsjahr wurden daraus die 50 Stücke ausgewählt, die einen etwas anderen Blick auf die Löhner Geschichte werfen, ganz besondere Geschichten oder persönliche Anekdoten erzählen oder für die eine oder andere Löhner Eigenart stehen.

Eröffnung am 22.03.2019 um 18.00 Uhr. Laufzeit bis zum 7.07.2019

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Mythos Transsibirische Eisenbahn

Eine Fotoausstellung von Dr. Gerhard Troche.

Dr. Gerhard Troche hat sowohl privat als auch beruflich mehrere Reisen nach Russland unternommen und dabei zweimal die Transsibirische Eisenbahn in beiden Richtungen bereist. Insgesamt hat er weit mehr als 30.000 km auf russischen Schienen zurückgelegt. Bei diesen, oft mehrere Wochen langen Reisen ist ein umfangreiches fotografisches Werk entstanden, das die Transsibirische Eisenbahn, die durchfahrenen Landschaften, das Leben in und an der Bahn und die Städte entlang der Strecke mit ihrer Architektur und Kultur eindrucksvoll dokumentiert. Aufgewachsen in Löhne ist Dr. Gerhard Troche beruflich Eisenbahnexperte an der Forschungsgruppe Eisenbahn der Königlich Technischen Hochschule Stockholm in Schweden, wo er leitend in mehreren internationalen Forschungsprojekten tätig ist.

Ausstellungsdauer: 6. September (Eröffnung) bis 16. Dezember 2018

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Löhne in den 1950er Jahren

Mit der neuen Sonderausstellung im Löhner Heimatmuseum tauchen wir ein in die Zeit des beginnenden Wirtschaftswunders. Machen Sie mit uns eine Zeitreise in die 50er Jahre – eine Zeit, die gerade erst vorbei und doch schon so lange her ist. Es gibt eine Menge von altbekannten Dingen zu entdecken. Darunter ein eingerichtetes Wohnzimmer oder eine alte Büroeinrichtung. Daneben finden Sie auch die neueste Moder der 50er Jahre und die tollsten Hits der Zeit aus der Musikbox.

Ausstellungseröffnung: 13.04.2018, 18.00 Uhr

Veranstalter: Heimatmuseum Löhne und Geschichtswerkstatt Löhne

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Ostereier-Ausstellung

Kristina von Mittelstaedt stellt zu Ostern ihre im Fabergé-Stil, als auch in verschiedenen anderen Techniken bemalten Ostereier aus. Schon als Kind malte und gestaltete sie gerne und besuchte später die Werkkunstschule Bielefeld. Anschließend war sie in verschiedenen künstlerischen Berufen tätig. So war sie Musterzeichnerin bei der Firma Windel in Windelsbleiche, Illustrationszeichnerin bei einer Zeitung, zeichnete freiberuflich Mustervorlagen für die Madeirastickerei.

Nach Jahren der Kindererziehung arbeitete sie als Zahntechnikerin und lehrte gleichzeitig an der Laborschule Bielefeld Textiles Gestalten. Seit ihrem Eintritt in den Ruhestand, hat sich Frau von Mittelstaedt nach dem Malen von Bildern und dem Bemalen von selbstgesammelten Steinen, verstärkt dem Gestalten und Bemalen von Eiern gewidmet.

Laufzeit: 16. März bis zum 8. April 2018

Eröffnung: 16. März 2018 um 18.00 Uhr

Veranstalter: Heimatmuseum Stadt Löhne

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Abgelaufene Sonderausstellungen:

Karl May – Jubiläumsausstellung

Eröffnung am 1.09.2017 um 18.00 Uhr bis Dezember 2017

Karl May ist noch im Jahr seines 175. Geburtstags einer der meistgelesenen deutschsprachigen Autoren. In der Sonderausstellung, die der Sammler Siegfried Israel zusammengestellt hat, wird nicht nur das vielfältige Werk Karl Mays in verschiedenen Ausgaben gezeigt. Von Hörspielen über Filme und Spielzeug bis zu Reisekarten und Jubiläumstellern reichen die Ausstellungsstücke.

Ein umfangreiches Begleitprogramm wird – in Kooperation mit der Volkshochschule Löhne – die Ausstellung begleiten.

Ausstellung Karl May

Ab dem 24.03.2017 bis zum 14.05.2017:

Martin Luther und der kulturelle Wandel in der konfessionellen Zeit

War Martin Luther der geniale Querdenker und Rebell, als der er gerne gefeiert wird? Oder wurde derErfurter Mönch und spätere Wittenberger Theologieprofessor eher unter dem Druck der Verhältnisse zur historischen Figur? Als einen Beitrag zur Unterrichtsentwicklung haben Studierende des Lehrstuhls für Allgemeine Erziehungswissenschaften der Universität Erfurt und Mitarbeiter des Thillm (Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien) unter dem Titel „Martin Luther und der kulturelle Wandelim konfessionellen Zeitalter“ eine Wanderausstellung konzipiert.In sieben Themenfeldern will die Ausstellung individuelle Lernprozesse anregen zur Lebensgeschichte und Epoche Martin Luthers; zum Verhältnis von Glaube und Freiheit sowie Kirche und Welt; zu Mensch und Bildung, Kultur, Sprache sowie Medien in Zeiten tiefgreifender Veränderungen. Das Heimatmuseum zeigt die Ausstellung vom 24. März bis zum 14. Mai. Veranstalter sind das Heimatmuseum der Stadt Löhne und das Thüringer Institut für Lehrerfortbidung, Lehrplanentwicklung und Medien.

 „Das bisschen Haushalt….“

– Arbeit und Arbeitsgeräte rund um den Alltag –

2.09.bis 18.12.2016

Putzen, kochen, bügeln… nicht immer verbringt man so gerne seine Freizeit. Ein Besuch im Museum bringt immerhin eine Erleichterung: Früher war auch nicht alles besser – viele Arbeiten waren sogar deutlich anstrengender!

Fotos und Exponate aus vielen Jahren Haushaltsgeschichte zeigen, wie mühsam das Wäschewaschen und Bügeln ohne Strom waren, wann die ersten Kühlschränke in die Wohnungen einzogen und was man eigentlich unter einem „Eisschrank“ verstand. Mixer und Wurstmaschinen im Handbetrieb lassen die Küchenmaschine als Segen erscheinen und beim Anblick mancher früher Staubsauger und Bohnerbesen schmerzt der Rücken schon beim bloßen Ansehen.

Entdecken Sie skurrile, längst in Vergessenheit geratene Gerätschaften, über Jahrhunderte kaum veränderte Putzutensilien und den Einzug moderner Technik in die Wohnungen.

Ein besonderes Highlight: Manche Hausarbeitsszenen sind mit originalem Puppenstubeninventar der jeweiligen Zeit nachgestellt und nehmen Sie auf wenigen Quadratzentimetern mit auf eine Zeitreise.

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Die Rückkehr des Wolfes

Mai bis Juli 2016

Bis zum Beginn der Sommerferien ist im Heimatmuseum eine Ausstellung der Gesellschaft zum Schutz der Wölfe zu sehen!

Der Wolf wurde in Deutschland und in anderen Ländern Europas jahrhundertelang gefürchtet, verteufelt und gnadenlos verfolgt. In Westfalen wurde im Jahr 1853 der letzte Wolf geschossen. Seit dem Jahr 2000 gibt es wieder wild in Deutschland geborene Wölfe. Die ersten belegten Wolfsrisse an Nutztieren in Nordrhein-Westfalen stammen aus diesem Jahr. Höchste Zeit also, sich genauer über die streng geschützen Tiere zu informieren!

Hochwasser

März bis Mai 2016

Seit dem 18.März ist im Museum eine Sonderausstellung zum Jahrhundert-Hochwasser in Löhne vor 70 Jahren zu sehen. Zahlreiche Fotos und Pressemitteilungen zeigen die Ausmaße des Hochwassers. Zeitzeugenberichte ergänzen den Eindruck. Die Erinnerungen wurden von der Geschichtswerkstatt Löhne in einem kleinen Heft zusammengefasst, das in der Ausstellung für nur 0,50 Cent erworben werden kann.

Für die Dokumentation des Hochwassers und seiner Auswirkungen suchen wir auch weiter Ihre Fotos, Berichte und Geschichten! Wir freuen uns auf Ihre Mitarbeit – melden Sie sich hierfür bitte bei Joachim Kuschke im Stadtarchiv (Tel.: 05732 100317 oder per E-mail: J.Kuschke[at]loehne.de).

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Archäo-logisch!

September bis Dezember 2015

Ab dem 4.09.2015 bis zum 31.12.2015 wird im Museum eine Sonderausstellung zur Archäologie der Region zu sehen sein, Sie zeigt nicht nur, wie Archäologie „funktioniert“, zu sehen ist auch, was durch archäologische Arbeiten in Löhne und Umgebung über die Vergangenheit herausgefunden werden konnte. Funde von der Steinzeit bis in die jüngere Moderne machen Geschichte begreifbar. Finden Sie heraus, ob auch in Ihrem Garten einmal Mammutherden weideten oder Pilger vorbeizogen. Treffen Sie auf Spuren erster Besiedlung, blutiger Schlachten und harter Landarbeit!

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Heimat?- Ausstellung im Heimat-Museum

Mai bis Juni 2015

Was ist Heimat? Im Museum geben fast 100 Ausstellungsteilnehmer mit Fotos, Objekten und Texten eine ganz persönliche Antwort. Und die fällt durchaus verschieden aus:

Sie zeigen Heimat als Gefühl und als Sehnsuchtsort, suchen Bezüge in Familie, Herkunftsort oder Landschaft oder erklären den Lieblingssessel und den Geschmack von Omas Linseneintopf zum Heimatort. Sie zeigen Heimat als Arbeitsgrundlage einer Gästeführerin, als Ideengeber für Heimatcartoons, als Forschungsobjekt von Historikern oder als Suche nach Verlorenem.

Zu sehen ist die Sonderausstellung zu den üblichen Öffnungszeiten vom  9.05.2015 bis 28.06.2015.
Gruppen- und Schulklassenführungen jederzeit nach Vereinbarung.
Wir freuen uns auf Sie!
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Blick in die Heimatausstellung

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